Kampagne für Respekt im Gesundheitswesen

Gesundheit ohne Gewalt

Wer behandelt, verdient Schutz.Wer Hilfe sucht, verdient Würde. Beides ist nicht verhandelbar.

Übergriffe auf Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte. Patientinnen und Patienten, die mit ihren Beschwerden nicht ernst genommen werden. Diese Kampagne macht sichtbar, was im Gesundheitswesen zu oft verdrängt wird, dokumentarisch, präzise und in beide Richtungen.

Gewalt hat zwei Richtungen. Wir benennen beide.

Gewalt gegen Personal

Schläge, Tritte, Bedrohungen und Beschimpfungen, dazu Mobbing im eigenen Team. Betroffen sind Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, MFAs, Therapeutinnen und Therapeuten und der Rettungsdienst.

Gewalt gegen Patientinnen und Patienten

Medical Gaslighting, rassistische Zuschreibungen wie „Morbus Mediterraneus", systemische Kälte und Machtmissbrauch. Wer Hilfe sucht, wird zu oft nicht gehört.

Der klare Gegner ist keine Gruppe, sondern:

  • Enthemmung
  • Überforderung
  • Entwürdigung
  • Machtmissbrauch
  • Wegsehen
  • Systemischer Druck

Schwarz auf Weiß

≈ 5.300

Schreck- und Gewaltvorfälle werden pro Jahr als meldepflichtige Arbeitsunfälle erfasst, die Dunkelziffer liegt deutlich höher.

Quelle: BGW-Studie 2023

73 %

der Kliniken berichten, dass die Zahl der Übergriffe in den letzten fünf Jahren gestiegen ist, 20 Prozent sogar stark.

Quelle: DKG-Umfrage

94 %

des Personals in Notaufnahmen berichten von verbalen Angriffen, 70 Prozent von körperlichen.

Quelle: UKE/BGW-Studie

Alle Zahlen und Quellen im Detail →

Was diese Kampagne tut

Sichtbar machen

Erfahrungsberichte, Zitate und Fallgeschichten aus beiden Perspektiven, von Menschen, die behandeln, und von Menschen, die Hilfe suchen.

Erfahrung teilen →

Einordnen

Was ist Gewalt? Was ist Medical Gaslighting? Wie entstehen Eskalationen? Fakten und Studien, verständlich aufbereitet.

Zum Wissensbereich →

Verändern

Deeskalationstechniken, Schulungsansätze und Anlaufstellen, konkrete Materialien für Klinik, Praxis und Pflege.

Zu den Ressourcen →

Aktuell im Wissensbereich

Alle Beiträge →

Ihre Erfahrung zählt.

Ob Sie im Gesundheitswesen arbeiten oder als Patientin oder Patient nicht gehört wurden: Ihre Geschichte hilft, das Problem sichtbar zu machen. Vertraulich, auf Wunsch anonym. Organisationen, die die Kampagne unterstützen möchten, sind ebenfalls willkommen.