Was ist das Ziel dieser Kampagne?

Die Kampagne macht Gewalt im Gesundheitswesen sichtbar, ordnet sie ein und zeigt Handlungsmöglichkeiten. Sie beleuchtet sowohl die Situation des Personals als auch die Erfahrungen von Patientinnen und Patienten.


An wen richtet sich diese Website?

An Beschäftigte, Leitungskräfte, Patientinnen und Patienten, Angehörige, Verbände, Politik und alle Menschen, die an einem respektvollen Gesundheitswesen mitwirken wollen.


Was soll ich tun, wenn ich einen Übergriff erlebt habe?

Bringen Sie sich zuerst aus der Gefahr. Rufen Sie bei akuter Bedrohung die Polizei unter 110, bei einem medizinischen Notfall den Rettungsdienst unter 112. Lassen Sie Verletzungen versorgen und dokumentieren Sie den Vorfall, soweit dies sicher möglich ist. Weitere Anlaufstellen und eine Checkliste finden Sie auf der Ressourcenseite.


Was ist „Medical Gaslighting”?

Der Begriff beschreibt Situationen, in denen Beschwerden oder Wahrnehmungen von Patientinnen und Patienten wiederholt abgewertet, vorschnell psychologisiert oder nicht angemessen untersucht werden. Die Kampagne betrachtet dabei individuelle Kommunikation und strukturelle Bedingungen, ohne pauschale Schuldzuweisungen.


Ergreift die Kampagne Partei?

Ja, für Schutz und Würde. Nein, nicht gegen eine Gruppe. Gewalt gegen Beschäftigte wird ebenso benannt wie Entwürdigung und Machtmissbrauch gegenüber Patientinnen und Patienten.


Wie kann ich die Kampagne unterstützen?

Sie können Beiträge teilen, Ihre Erfahrungen einschicken, als Kooperationspartner auftreten oder einen Gastbeitrag schreiben. Details finden Sie auf der Mitmachen-Seite.


Sind die Informationen auf dieser Seite rechtlich oder medizinisch verbindlich?

Nein. Die Inhalte dienen der allgemeinen Orientierung. Sie ersetzen keine rechtliche, medizinische oder psychotherapeutische Beratung im Einzelfall.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns.